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Splügenpass

Daten

  • Kantone

    (GR) Graubünden - Italien (Lombardei)

  • Distanz

    39,0 KM

  • Höchster Punkt

    2.117 m ü.M.

  • Max. Steigung

    13,0 %

  • Befahrbar

    Wintersperre von Oktober bis Mai

Besondere Beschilderung

Splügen - Landesgrenze (Chiavenna)

- Höchstgewicht 18,0 t
- Höchstbreite 2,3 m
- Anhängerverbot für schwere Motorwagen
- Reisecar: 2,55 m Höchstbreite und 10,0 m Höchstlänge mit Bewilligung gestattet

Splügenpass Wissenswertes

Der Splügenpass (ital. Passo dello Spluga) ist ein traditionsreicher Alpenpass, der die Schweiz mit Italien verbindet. Er liegt auf 2.115 m Höhe und verbindet das Rheintal bei Splügen (Graubünden) mit dem Val San Giacomo in Italien und weiter Richtung Chiavenna.

Charakter & Landschaft

Der Splügenpass gehört zu den klassischsten Alpenübergängen überhaupt – schmal, wild und mit einer beeindruckenden historischen Atmosphäre. Die Strecke führt durch eine dramatische Hochgebirgslandschaft: felsige Flanken, steile Hänge, tief eingeschnittene Täler und weite alpine Matten. Besonders markant ist die alte, sorgfältig mit Trockenmauern ausgebaute Pflasterstraße zwischen Splügen und der Passhöhe, die teilweise noch original erhalten ist.

Straßenverlauf & Besonderheiten

Nordseite (Splügen → Passhöhe):

Eine der spektakulärsten historischen Passstraßen der Schweiz. Viele enge Serpentinen, lawinengeschützte Abschnitte und steile Rampen. Die Straße wirkt stellenweise wie in den Fels geklebt und vermittelt ein authentisches „Alpenklassiker“-Gefühl.

Südseite (Passhöhe → Italien):

Offener, weitläufiger und etwas weniger steil. Die Straße führt durch das abgelegene Val San Giacomo hinunter Richtung Madesimo und Chiavenna.

Geschichte

Der Splügenpass war jahrhundertelang ein bedeutender Übergang für Händler, Säumer und Reisende zwischen Mitteleuropa und dem Mittelmeerraum. Bereits zur Römerzeit genutzt, erlebte er im 19. Jahrhundert einen Ausbau zur modernen Passstraße. Mit dem wachsenden Verkehr über den San Bernardino verlor der Splügen an Bedeutung – seinen historischen Charme hat er jedoch behalten.

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