San Bernadinopass
Daten
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Kantone
(GR) Graubünden - (GR) Graubünden
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Distanz
17,0 KM
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Höchster Punkt
2.065 m ü.M.
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Max. Steigung
9,7 %
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Befahrbar
Wintersperre von Oktober bis Mai
Besondere Beschilderung
Hinterrhein - San Bernadino
- Höchstgewicht 18,0 t
- Höchstbreite 2,3 m
- Anhängerverbot für schwere Motorwagen
Der San-Bernardino-Pass (ital. Passo del San Bernardino, rätoromanisch Pass dal S. Bernardin) ist einer der wichtigsten Alpenpässe der Schweiz und verbindet den Kanton Graubünden zwischen den Orten Hinterrhein im Norden und Mesocco / San Bernardino im Süden.
Charakter & Landschaft
Der Pass liegt auf 2.066 m und führt durch eine eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft, geprägt von weiten Moorflächen, kleinen Bergseen und felsigen Rücken. Die Szenerie wirkt offen und nordisch, mit karger Vegetation und oft intensiven Farben – besonders im Herbst.
Straße & Verlauf
Die Passstraße ist kurvenreich, aber gut ausgebaut.
Nördlich führt sie relativ sanft und harmonisch hinauf, vorbei an Almflächen und breiten Talböden.
Die Südrampe ist steiler und bietet tief hineinreichende Blicke ins Misox (Val Mesolcina).
Oberhalb liegt der Laghetto Moesola, ein kleiner, klarer Bergsee direkt an der Passhöhe.
Da seit 1967 der San-Bernardino-Tunnel existiert, ist die alte Passstraße vor allem im Sommer ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer, Radfahrer, Oldtimer-Fans und Genussreisende. Im Winter bleibt sie geschlossen.